Wo der Bildschirm hängen sollte

Blickachse, Höhe, Laufweg, Licht – fünf Regeln für einen Platz, an dem hingeschaut wird.

Der beste Inhalt nützt wenig, wenn der Bildschirm am falschen Platz hängt. Die gute Nachricht: Den richtigen Platz erkennt man mit ein paar einfachen Fragen.

1. Wo warten Ihre Kunden?

Am meisten wird dort hingeschaut, wo Menschen einen Moment stehen: an der Theke, in der Schlange an der Kasse, im Wartebereich, vor dem Schaufenster. Wo alle zügig durchlaufen, bleibt kaum Zeit für einen Blick.

2. Liegt er in der Blickachse?

Ein Bildschirm, zu dem man den Kopf drehen muss, wird übersehen. Besser: in Laufrichtung oder gegenüber von dort, wo gewartet wird. Stellen Sie sich an die Stelle Ihrer Kunden und schauen Sie geradeaus.

3. Stimmt die Höhe?

Die Mitte des Bildschirms etwa auf Augenhöhe, in vollen Läden etwas höher, damit man über die Köpfe hinweg sieht. Hängt er viel höher, schaut man nur aus der Ferne hin, und dort ist die Schrift zu klein.

4. Wie weit stehen die Leute weg?

Zwei bis vier Meter sind ideal, für den Blick auf den Bildschirm und für die Messung. Aus größerer Entfernung muss die Schrift entsprechend größer sein. Faustregel: Pro Meter Abstand etwa ein Zentimeter Buchstabenhöhe für die wichtigste Zeile.

5. Kommt Licht von hinten?

Ein Bildschirm direkt neben einem hellen Fenster wirkt blass, und eine Kamera, die ins Gegenlicht schaut, sieht Gesichter schlecht. Wenn möglich, seitlich zum Fenster hängen.

Und die Kamera?

Sie sitzt oben auf dem Bildschirm und schaut in dieselbe Richtung wie der Bildschirm. Was für den Bildschirm gut ist, ist für die Kamera meist auch gut. Details in der Doku: Kamera montieren und ausrichten.