Kamera montieren und ausrichten

Wo die Kamera sitzt, wohin sie schaut, und warum Abstand und Licht zählen.

Die Kamera entscheidet, wie gut gemessen wird. Ein paar Minuten beim Ausrichten sparen später viel Rätselraten.

Wo sie sitzt

Oben auf dem Bildschirmrand, in der Mitte. Die Halterung klemmt am Rand, die Kamera schaut leicht nach unten in den Laden. So sieht sie die Gesichter der Menschen, die zum Bildschirm schauen.

Wohin sie schaut

Dorthin, wo Ihre Kunden vor dem Bildschirm stehen oder vorbeigehen. Die Menschen sollten in etwa zwei bis vier Metern Abstand ganz im Bild sein, vom Kopf bis zu den Füßen.

  • Näher als zwei Meter: Köpfe oder Füße werden abgeschnitten. Dann ist das Weitwinkel-Objektiv (120°) die bessere Wahl.
  • Weiter als vier Meter: Gezählt wird noch, aber die Blickrichtung ist dort kaum zu erkennen. Blickzeit und „hingeschaut“ kommen vor allem aus den ersten vier Metern.

Licht

  • Gegenlicht vermeiden. Schaut die Kamera direkt auf ein helles Schaufenster, werden Gesichter zu dunkel. Dann lieber etwas seitlich ausrichten.
  • Dunkle Ecken gehen, kosten aber Genauigkeit. Die Kamera belichtet dann länger, und die Box schafft weniger Bilder pro Sekunde.

Die Leitung

Die Kamera muss an einer USB-3-Buchse hängen (meist blau oder mit „SS“ markiert), mit dem mitgelieferten Kabel. An einer USB-2-Buchse oder mit einem anderen Kabel wird das Bild zu grob, und ferne Gesichter gehen verloren.

Personal im Bild?

Sieht die Kamera auch hinter die Theke, zählt sie Ihr Personal mit. Das verhindert eine Ausschlusszone.